Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
Anbieter im Sinne dieser AGB
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung des Cesarr-Dienstes über cesarr.io sowie verbundener Domains. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, sofern Cesarr ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Cesarr richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG bzw. § 14 BGB, also an Hotels, Restaurants, Cafés und vergleichbare Betriebe, die den Dienst im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit nutzen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen; bei der Registrierung bestätigt der Nutzer seine Unternehmereigenschaft.
§ 2 Vertragsgegenstand
Cesarr ist ein SaaS-Dienst zur KI-gestützten Erstellung von Blog-Artikeln, Social-Media-Inhalten und redaktionellen Planungswerkzeugen für Betriebe in der Hospitality-Branche. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Paket (Starter mit einem Modul oder Pro mit beiden Modulen) und der Zahl der gebuchten Betriebe. Für bestehende Verträge über ein Gruppenpaket gilt dessen Umfang fort, bis der Nutzer das Paket ändert.
§ 3 Vertragsschluss und Testzeitraum
Nach der Registrierung kann der Nutzer Cesarr 14 Tage kostenlos testen (Testzeitraum). Im Testzeitraum stehen alle Funktionen des gewählten Pakets zur Verfügung. Dafür hinterlegt der Nutzer beim Zahlungsdienstleister Stripe eine Zahlungsmethode; belastet wird sie im Testzeitraum nicht. Einen Testzeitraum gibt es je Nutzer nur einmal. In Einzelfällen gewährt Cesarr einen Testzeitraum ohne hinterlegte Zahlungsmethode.
Mit dem Hinterlegen der Zahlungsmethode für ein Paket kommt der Abonnementvertrag zustande. Kündigt der Nutzer nicht vor Ablauf des Testzeitraums, beginnt danach die kostenpflichtige Laufzeit, und der erste Betrag wird fällig. Bucht der Nutzer nach einem bereits abgelaufenen Testzeitraum, ist der erste Betrag sofort fällig. Der Nutzer erhält nach Vertragsschluss eine Bestätigungs-E-Mail. Der Vertrag wird in deutscher Sprache geschlossen und ist nicht dauerhaft bei Cesarr einsehbar; der Nutzer sollte diese AGB daher selbst abspeichern.
§ 4 Preise und Zahlung
Der Testzeitraum ist kostenlos. Danach gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website ausgewiesenen Preise, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Abgerechnet wird im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum monatlich oder jährlich. Im Kettenmodul ist ab 30 Häusern nur die jährliche Abrechnung möglich. Bei fehlgeschlagener Zahlung behält sich Cesarr vor, den Zugang zum Dienst vorübergehend einzuschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.
Der Preis gilt je gebuchtem Betrieb. Selbst gebucht werden können bis zu 4 Betriebe. Ab 5 Häusern wird das Kettenmodul mit Zentrale vereinbart; dort gilt je Haus der Betriebspreis zuzüglich 10 € je Monat für die Zentrale, und ab dem fünften Haus gewährt Cesarr einen Mengenrabatt in Stufen. Der Rabatt einer Stufe gilt nur für die Häuser innerhalb dieser Stufe. Stufen und Preise sind auf der Website ausgewiesen. Ändert der Nutzer die Zahl der Betriebe, das Paket oder den Abrechnungszeitraum während der Laufzeit, wird die Differenz für den Rest des laufenden Zeitraums anteilig berechnet oder gutgeschrieben. Die Zahl der gebuchten Betriebe kann nicht unter die Zahl der angelegten Betriebe sinken.
Jedes Paket enthält je Betrieb ein monatliches Kontingent an Credits. Jeder fertig erzeugte Inhalt verbraucht die auf der Website ausgewiesene Zahl an Credits. Bricht die Erzeugung eines Artikels ab, nachdem Credits abgebucht wurden, werden sie zurückgebucht. Bei mehreren Betrieben bilden die Kontingente einen gemeinsamen Bestand. Nicht verbrauchte Credits des Monatskontingents verfallen am Ende des Abrechnungsmonats. Darüber hinaus kann der Nutzer Zusatzpakete mit weiteren Credits kaufen. Ein Zusatzpaket ist eine einmalige Zahlung und kein Abonnement. Es verfällt nicht am Ende des Monats; verbraucht wird zuerst das monatliche Kontingent.
Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail angekündigt. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Nutzer ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu.
§ 5 Widerrufsrecht
Da Cesarr ausschließlich an Unternehmer geleistet wird (§ 1), besteht kein Verbraucher-Widerrufsrecht. An dessen Stelle tritt die jederzeitige Kündbarkeit nach § 6: Der Vertrag endet zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums, ohne Frist und ohne Begründung. Wer im Testzeitraum kündigt, zahlt nichts.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Verträge laufen je nach gewähltem Abrechnungszeitraum einen Monat oder ein Jahr und verlängern sich jeweils um denselben Zeitraum. Sie sind jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar. Die Kündigung erfolgt über das Kundenportal unter Einstellungen oder per E-Mail an info@cesarr.io. Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen; eine anteilige Erstattung erfolgt nicht.
Cesarr behält sich das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei schwerwiegendem Verstoß gegen diese AGB.
§ 7 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer verpflichtet sich insbesondere:
- für die Richtigkeit der eingegebenen Betriebs- und Inhaltsdaten zu sorgen,
- sicherzustellen, dass von ihm hochgeladene Inhalte keine Rechte Dritter verletzen (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte),
- den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht zur Erstellung rechtswidriger, diskriminierender, irreführender oder täuschender Inhalte,
- seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Zugriff Dritter zu verhindern,
- Cesarr unverzüglich zu informieren, wenn ein Verdacht auf unbefugte Nutzung des Kontos besteht.
§ 8 Nutzungsrechte an generierten Inhalten
Die mit Cesarr generierten Inhalte (Blog-Artikel, Social-Media-Texte etc.) gehen mit ihrer Erstellung in das Eigentum des Nutzers über. Cesarr beansprucht keine Nutzungsrechte an den erstellten Inhalten. Der Nutzer ist für die rechtliche Prüfung und Verwendung der generierten Inhalte selbst verantwortlich. Insbesondere haftet Cesarr nicht für Fehler, Ungenauigkeiten oder rechtliche Mängel in KI-generierten Texten.
§ 9 Verfügbarkeit und Wartung
Cesarr strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit an, kann aber keine ununterbrochene Erreichbarkeit garantieren. Geplante Wartungsfenster werden nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden vorab angekündigt. Ausfälle aufgrund von Drittanbietern (Supabase, Anthropic, Stripe, Vercel) liegen außerhalb des Einflussbereichs von Cesarr und begründen keinen Anspruch auf Preisminderung oder Schadensersatz.
§ 10 Haftung
Die Haftung von Cesarr ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit wird nur gehaftet, soweit wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt sind, und nur für vorhersehbare, vertragstypische Schäden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Cesarr haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit oder Vollständigkeit KI-generierter Texte. Der Nutzer ist verpflichtet, generierte Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.
§ 11 Datenschutz
Es gelten ergänzend die Bestimmungen unserer Datenschutzerklärung. Verarbeitungsgrundlage für personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsabwicklung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
§ 12 Änderungen der AGB
Cesarr behält sich vor, diese AGB mit angemessener Vorankündigung (mindestens 30 Tage) zu ändern. Änderungen werden per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist Salzburg, Österreich. Für Verbraucher mit Wohnsitz in der EU gilt ergänzend das zwingende Verbraucherschutzrecht ihres Wohnsitzstaates.
§ 14 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.