Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026
Anbieter im Sinne dieser AGB
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung des Cesarr-Dienstes über cesarr.io sowie verbundener Domains. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, sofern Cesarr ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
Cesarr ist ein SaaS-Dienst zur KI-gestützten Erstellung von Blog-Artikeln, Social-Media-Inhalten und redaktionellen Planungswerkzeugen für Betriebe in der Hospitality-Branche. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils gewählten Tarifoption (Starter, Pro, Gruppen-Plan).
§ 3 Vertragsschluss und Testzeitraum
Nach der Registrierung eines Accounts erhält der Nutzer automatisch Zugang zu einem kostenlosen 7-tägigen Testzeitraum (Trial), in dem alle Funktionen des gewählten Moduls uneingeschränkt genutzt werden können. Während des Trials ist keine Zahlung erforderlich.
Der kostenpflichtige Abonnementvertrag kommt durch die Auswahl eines Tarifs und erfolgreiche Zahlung zustande — entweder nach Ablauf des Testzeitraums oder durch frühzeitige Buchung während des Trials. Der Nutzer erhält nach Vertragsschluss eine Bestätigungs-E-Mail. Der Vertrag wird in deutscher Sprache geschlossen und ist nicht dauerhaft bei Cesarr einsehbar; der Nutzer sollte diese AGB daher selbst abspeichern.
§ 4 Preise und Zahlung
Der 7-tägige Testzeitraum ist kostenlos; es fallen keine Gebühren an, sofern kein Tarif gebucht wird. Nach Buchung eines Tarifs gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website ausgewiesenen Preise, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Bei fehlgeschlagener Zahlung behält sich Cesarr vor, den Zugang zum Dienst vorübergehend einzuschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.
Preisänderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail angekündigt. Im Fall einer Preiserhöhung steht dem Nutzer ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung zu.
§ 5 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Nutzer ausdrücklich zustimmt, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis davon bestätigt, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert. Diese Zustimmung wird im Rahmen des Checkout-Prozesses eingeholt. Widerrufe richten sich an info@cesarr.io.
Hinweis für Unternehmer: Handelt der Nutzer im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, steht ihm kein Verbraucher-Widerrufsrecht zu.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Verträge laufen monatlich und sind jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar. Die Kündigung erfolgt über das Kundenportal unter Einstellungen oder per E-Mail an info@cesarr.io. Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen; eine anteilige Erstattung erfolgt nicht.
Cesarr behält sich das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei schwerwiegendem Verstoß gegen diese AGB.
§ 7 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer verpflichtet sich insbesondere:
- für die Richtigkeit der eingegebenen Betriebs- und Inhaltsdaten zu sorgen,
- sicherzustellen, dass von ihm hochgeladene Inhalte keine Rechte Dritter verletzen (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte),
- den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht zur Erstellung rechtswidriger, diskriminierender, irreführender oder täuschender Inhalte,
- seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und unbefugten Zugriff Dritter zu verhindern,
- Cesarr unverzüglich zu informieren, wenn ein Verdacht auf unbefugte Nutzung des Kontos besteht.
§ 8 Nutzungsrechte an generierten Inhalten
Die mit Cesarr generierten Inhalte (Blog-Artikel, Social-Media-Texte etc.) gehen mit ihrer Erstellung in das Eigentum des Nutzers über. Cesarr beansprucht keine Nutzungsrechte an den erstellten Inhalten. Der Nutzer ist für die rechtliche Prüfung und Verwendung der generierten Inhalte selbst verantwortlich. Insbesondere haftet Cesarr nicht für Fehler, Ungenauigkeiten oder rechtliche Mängel in KI-generierten Texten.
§ 9 Verfügbarkeit und Wartung
Cesarr strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit an, kann aber keine ununterbrochene Erreichbarkeit garantieren. Geplante Wartungsfenster werden nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden vorab angekündigt. Ausfälle aufgrund von Drittanbietern (Supabase, Anthropic, Stripe, Vercel) liegen außerhalb des Einflussbereichs von Cesarr und begründen keinen Anspruch auf Preisminderung oder Schadensersatz.
§ 10 Haftung
Die Haftung von Cesarr ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit wird nur gehaftet, soweit wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt sind, und nur für vorhersehbare, vertragstypische Schäden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Cesarr haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit oder Vollständigkeit KI-generierter Texte. Der Nutzer ist verpflichtet, generierte Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.
§ 11 Datenschutz
Es gelten ergänzend die Bestimmungen unserer Datenschutzerklärung. Verarbeitungsgrundlage für personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragsabwicklung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
§ 12 Änderungen der AGB
Cesarr behält sich vor, diese AGB mit angemessener Vorankündigung (mindestens 30 Tage) zu ändern. Änderungen werden per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist Salzburg, Österreich. Für Verbraucher mit Wohnsitz in der EU gilt ergänzend das zwingende Verbraucherschutzrecht ihres Wohnsitzstaates.
§ 14 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.